Medien

Stadt forciert Bauarbeiten auf Halinger Dorfstraße

[Westfalenpost, 04.03.2020]

“Mit dem Baufortschritt selbst nicht einverstanden” war die Stadtverwaltung. Inzwischen wieder im groben Zeitplan.

Halingen. Bei der auf drei Jahre angelegten Sanierung der Halinger Dorfstraße hat die Stadtverwaltung zwischenzeitlich eingegriffen, nachdem es Anliegerbeschwerden über den schleppenden Fortgang der Arbeitet gegeben hatte. Das geht aus der Antwort von Straßenbau-Abteilungsleiter Dirk Wiegand auf eine Anfrage im jüngsten Bauausschuss hervor. “Wir waren zuletzt selbst nicht mit dem Baufortschritt einverstanden”, erklärte Wiegand für die Verwaltung. Inzwischen schicke die ausführende Firma mehr Kräfte auf die Baustelle. “Wir sind wieder im groben Zeitplan.”

500 Meter für eine halbe Million Euro

Der sieht, wie berichtet, drei Abschnitte in drei Jahren vor, von denen der erste Bauabschnitt von der Einmündung Osthöfen bis zum Ende der Wohnbebauung am Haus 123 im vergangenen Sommer begonnen wurde. Die Halinger Dorfstraße war in den 1960er Jahren zuletzt erneuert und seitdem in Ober- und Unterbau völlig zerstört worden – zuletzt noch als unerlaubterweise viel genutzte Umleitungs-Abkürzung während der jahrelangen Sanierung der Provinzialstraße. Allein dei Erneuerung dieser ersten 500 Meter Straße soll ungefähr eine Million Euro kosten. Darin sind die 320.000 Euro für den Kanalbau in diesem Abschnitt noch nicht eingerechnet.
Klar ist, dass auch die Anlieger am Ende zu den Kosten herangezogen werden sollen, in welcher Höhe, ist dagegen noch ungewiss.